Zusammenfassung

  • Arjen Robben hat seine Karriere in der Elftal beendet

  • Nun will sich der Niederländer voll auf die Bayern konzentrieren

  • Jupp Heynckes lobt: "Er ist ein Profi, wie man ihn selten trifft"

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Köln - Nach dem Rücktritt aus der niederländischen Nationalmannschaft will Arjen Robben den vollen Fokus auf den FC Bayern München legen. Sein neuer Trainer schwärmt bereits in höchsten Tönen.

"Holland hat große Fußballer herausgebracht wie Cruyff, Gullit, van Basten oder Rijkaard. Ich denke, dass man Arjen in diese Riege einstufen muss. Er ist für Holland ein genauso außergewöhnlicher Spieler gewesen", sagte Jupp Heynckes nach dem Rücktritt des 33-Jährigen aus der Elftal.

Heynckes und Robben haben bereits zwischen 2011 und 2013 zusammen gearbeitet. Mit großem Erfolg: War es doch Robben, der im Champions-League-Finale am 25. Mai 2013 gegen Borussia Dortmund den entscheidenden Treffer gegen Borussia Dortmund erzielte und somit das Triple für die Bayern perfekt machte.

Der Robben-Move ist noch immer nicht zu verteidigen

Und auch im Alter von 33 Jahren gehört der Niederländer noch längst nicht zum alten Eisen. 2017/18 konnte sich Robben schon wieder zweimal in der Bundesliga in die Torschützenliste eintragen. Und auch wenn es nicht mehr in jedem Spiel über die vollen 90 Minuten reicht: Der klassische "Robben-Signature-Move", in dem er von der rechten Außenbahn nach innen zieht, um dann mit seinem starken linken Fuß abzuschließen, ist noch immer kaum zu verteidigen.

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Nach 96 Spielen für die Elftal hat der Rechtsaußen jetzt nur noch einen Fokus – und der heißt FC Bayern. Heynckes lobt vor allem den Willen und die hoch professionelle Einstellung Robbens. "Er ist ein Profi, den man selten antrifft und er kann noch zwei Jahre auf einem ganz hohen Niveau spielen", so Heynckes jüngst. Dass er beim Unternehmen Aufholjagd in der Bundesliga bedingungslos auf den Niederländer setzt, dürfte kein Geheimnis sein.

Bald treffsicherster Bayern-Ausländer?

Für die Bayern hat Robben seit 2009 174 Bundesligaspiele bestritten und dabei 92 Tore erzielt. Zusammen mit Giovane Elber (169/92) ist er damit treffsicherster ausländischer Stürmer der Bayern-Geschichte. Am Samstag im Heimspiel gegen Freiburg (15.30 Uhr/Sky) könnte der 33-Jährige die Bestmarke knacken.

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